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Sportkreis Calw
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Nachruf

Der Sportkreis Calw e.V. trauert um seinen Ehrenvorsitzenden

Werner Krauss

Bürgermeister a.D.

* 1947   †2022

Herr Werner Krauss war von 1992 bis 2005 Vorsitzender des Sportkreises Calw e.V. und hat sich als Vertreter des Sports bei den Vereinen und Verbänden großes Vertrauen erarbeitet. Bereits kurz nach Beginn seiner Amtszeit veranlasste er die Umgestaltung des Sportkreises zu einem eingetragenen Verein maßgeblich mit. Als Mitinitiator der Kreisvergleichswettkämpfe der Sportkreise Pforzheim Enzkreis, Calw und Freudenstadt hat er neue Akzente gesetzt, bevor er diese Aufgabe nach elf Jahren im Jahr 2014 an die heute zuständigen Referenten übergab. Im Sportkreis selbst war er großer Verfechter einer besseren Finanzausstattung der Vereine durch den Württembergischen Landessportbund (WLSB). Unter seiner Ägide entwickelte sich der jährlich stattfindende „Sportlerball“ zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt im Landkreis Calw. Er war gern gesehener Ehrengast bei Vereinsjubiläen, Einweihungen oder Ehrungen. Auch beim WLSB wurden sein Engagement und seine Kompetenz zu jeder Zeit anerkannt. Mit Ausscheiden vom Amt des Vorsitzenden ernannte man ihn aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Sportkreises Calw e.V..

Wir verlieren mit ihm einen stets geachteten Sportkreiskollegen, der mit seinem großen Engagement viel zum sportlichen Austausch und Vereinsleben im gesamten Einzugsgebiet des Sportkreises Calw beigetragen hat. Seine Leistungen verdienen Dank und Anerkennung.

Wir werden Herrn Werner Krauss ein ehrendes Gedenken bewahren und ihn in dankerfüllter Erinnerung behalten.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen.


Matthias Leyn
für den Sportkreis Calw e.V.

Liebe Vereinsmitglieder,
geehrte Sportfreundinnen und Sportfreunde,
 
nach langer Zwangspause freuen wir uns, dass der Sportkreis Calw mit seinen rund 56.000 Mitgliedern und 200 Vereinen in diesem Jahr endlich wieder zur Sportlerehrung einladen und seine erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ehren darf.

Wir laden Sie daher herzlich am

Freitag, den 24. Juni 2022 um 19:00 Uhr

bei gutem Wetter in den „Biergarten“ beim Sportzentrum des TSV Calw v. 1846 e.V. (Bahnhofstraße 95, 75365 Calw) und bei schlechtem Wetter in die Walter-Lindner-Sporthalle (Im Krappen 2, 75365 Calw) ein. Beide Örtlichkeiten liegen lediglich ca. fünf Gehminuten voneinander entfernt, sodass diese in jedem Fall gut zu Fuß zu erreichen sind. Einlass mit Sektempfang wird bereits ab 18:30 Uhr sein.

Im Anschluss laden wir Sie ein, bei einem kleinem Imbiss und netten Gesprächen neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende weiter zu vertiefen.

Um an diesem Abend möglichst viele erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der Jahre 2020 bis 2022 zu ehren, benötigen wir Ihre Unterstützung und bitten, wie in den vergangenen Jahren, um Ihre Meldungen bis zum 27. Mai 2022 mit folgendem Meldeformular

xlsx-3835 Meldeformular (49.91 KB)
.
Bitte beachten Sie hierzu die Richtlinien der Sportkreis-Ehrungsordnung .
Die Wahl zum Sportler/zur Sportlerin/zur Mannschaft des Jahres in Kooperation mit dem Schwarzwälder Boten fällt in diesem Jahr leider aus.

Wir freuen uns, wenn Sie die Erfolge Ihrer Sportlerinnen und Sportler einreichen und Trainerinnen und Trainer, Eltern, Freunde sowie Gönnerinnen und Gönner des Sports unsere Gäste sein werden.

Geehrt werden an diesem Abend ebenfalls die Gewinnerinnen und Gewinner der Ausschreibung des Sparkassen Sport-Ehrenamtspreises und Sportlerinnen und Sportler, welche sich um das Deutsche Sportabzeichen besonders verdient gemacht haben. Diese werden separat angeschrieben.

Zur besseren Planung sind wir über eine Rückmeldung, ob wir an diesem Abend mit Ihnen rechnen dürfen, bis spätestens 03. Juni 2022 an die Geschäftsstelle des Sportkreises Calw e.V. (Hirschweg 3, 75328 Schömberg,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sehr dankbar. Ein Rückantwortformular ist ebenfalls beigefügt

.


Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend persönlich begrüßen zu dürfen und verbleiben

mit sportlichen Grüßen

 

Matthias Leyn

Sportkreispräsident

 

bild für sparkassensportförderpreis

Bericht Schwarzwälder Bote zur Verleihung der Familiensportabzeichen, veröffentlicht 07/21

Von Uwe Priestersbach

Kreis Calw. Das Familiensportabzeichen ist seit vielen Jahren ein Klassiker im Sportkreis Calw – und das auch in Zeiten der Corona-Pandemie. So beteiligten sich im letzten Jahr 51 Familien mit über 200 erfolgreichen Teilnehmern an diesem Angebot. Im Calwer Georg-Baumann-Stadion wurden jetzt die Urkunden und Preise verliehen.

Nach wie vor zählt der Sportkreis Calw in diesem Segment unter der Regie von Sportabzeichen-Referent Wilhelm Schuurmann zu den Spitzenreitern im Bereich des Württembergischen Landessportbundes. Zudem hat das Sportabzeichen in Deutschland bereits eine weit über 100-jährige Tradition - wobei sich der Sportkreis Calw mit seinen rund 58.000 Mitgliedern in über 200 Vereinen besonders dafür einsetzt, dass der Breitensport in der Gesellschaft verankert wird. Deshalb ist das Sportabzeichen auch eine wichtige Säule im Jahresprogramm des Sportkreises.

Die Organisatoren um Wilhelm Schuurmann betonen denn auch: „Bewegung ist wichtig und wir müssen uns körperlich betätigen“. Vor allem die vielen langjährigen Teilnehmer haben Ausdauer bewiesen und erneut die Herausforderung angenommen. Gleichzeitig bescheinigte Wilhelm Schuurmann den Vereinen „eine stramme Leistung“ dafür, dass auch im Coronajahr 2020 so viele Sportabzeichen absolviert wurden. Gleichzeitig bezeichnete er das Sportabzeichen als „Olympiade des kleinen Mannes“.

Dank galt neben den ehrenamtlichen Helfern bei der Sportabzeichen-Abnahme vor allem den Sponsoren von AOK und Raiffeisenbank im Kreis Calw, durch deren Unterstützung für die Kinder und Jugendlichen eine kostenlose Teilnahme möglich ist. Bei der Verleihung der Familiensportabzeichen in Calw machte Tobias Mohn von der Raiffeisenbank im Namen der Sponsoren deutlich, dass das Sportabzeichen einfach etwas Besonderes sei. Doch auch das Vereinsleben sei „wahnsinnig wichtig und gemeinschaftsbildend“.

Spitzenreiter beim Familiensportabzeichen war in diesem Jahr die Familie Seeger aus Simmersfeld, die mit neun Personen aus drei Generationen an den Start ging. Den zweiten Platz teilten sich die Familien Perrot aus Calw und Herb aus Nagold. Am Längsten mit von der Partie ist die Familie Bez aus Emmingen, die es mittlerweile auf 32 erfolgreiche Teilnahmen bringt.

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Das Familiensportabzeichen im Sportkreis Calw errangen trotz Corona über 200 Teilnehmer
Foto: Priestersbach 

Bericht Schwarzwälder Bote zur Verleihung des Kindergarten-Preises 2021, veröffentlicht 12/21

Von Uwe Priestersbach

Kreis Calw/Ebhausen. Die Verleihung des Kindergartenpreises für bewegungsfreundliche Kindergärten hat beim Sportkreis Calw eine gewisse Tradition. In diesem Jahr stand die Ausschreibung unter dem bezeichnenden Motto: „Sport- und bewegungsfreundlicher Kindergarten – Corona zum Trotz!“.

Vier Kindergärten erhielten jetzt in Ebhausen den mit jeweils 250 Euro dotierten Preis überreicht. Im Einzelnen waren dies der Tigerenten-Kindergarten Ebershardt, der Kindergarten Spatzennest aus Egenhausen sowie die Evangelischen Kindergärten Rotfelden und Stuhlberg Ebhausen, die sich als besonders bewegungsfreundliche Kindertageseinrichtungen für die ausgelobten Preise beworben hatten.

Gerade in den vergangenen Monaten, in denen der organisierte Sport durch die Corona-Pandemie quasi zum Erliegen kam, habe es sich gezeigt, so die Intention des Sportkreises, wie wichtig es ist, die Kinder für Sport und Bewegung zu begeistern. Und so hätten die nun ausgezeichneten Kindergärten eindrucksvoll gezeigt, was sie Corona zum Trotz in diesen Zeiten Sportliches geleistet haben   

„Wir wollen die Bevölkerung in Sachen Sport mobilisieren“, erklärte Sportkreis-Präsident Matthias Leyn jetzt bei der Preisübergabe, wie wichtig Sport und Bewegung gerade in der Coronazeit für die Menschen seien. Die Präsentationen der teilnehmenden Kindergärten hatten dem Sportkreisrat gezeigt, dass die Erzieherinnen auch in diesem Bereich viel leisten. Deshalb werde der Sportkreis das Engagement weiterhin unterstützen und seinen Wettbewerb zur Bewegungsförderung in den Kindergärten auch im kommenden Jahr ausschreiben.

Landrat Helmut Riegger dankte dem Sportkreis Calw, dass dieser Preis jedes Jahr vergeben wird, um den Sport im Landkreis voranzubringen. Bei dieser Gelegenheit betonte der Landrat: „Den Bewegungsmangel bei Kindern sehen wir überall“. Und so ist Helmut Riegger überzeugt, dass es gerade während der Pandemie und der einhergehenden Bewegungsarmut wichtig ist, schon „die Kinder in den Kindergärten zu motivieren, Sport zu treiben“. Vor diesem Hintergrund findet er es toll, wenn sich die Kindergärten in diesem Bereich engagieren und den Kindern spielerisch den Sport beibringen – und das obwohl in den Betreuungseinrichtungen derzeit auch mit vielen anderen Problemen gekämpft werden müsse. Doch zeige die Erfahrung eben: Wenn man als Kind keinen Sport mache, bleibe das meist auch im Alter so. Zudem, so der Landrat, bilden die Sport- und Bewegungsangebote in den Kindergärten eine Basis dafür, dass die Sportvereine später junge Leute gewinnen können.

kindergartenpreis 2021
Vier Einrichtungen wurden mit dem Kindergarten-Preis des Sportkreises Calw e.V. ausgezeichnet.

Foto: Priestersbach

Bericht Schwarzwälder Bote zum Freundschaftsspiel Lebenshilfe Oberes Nagoldtal e.V. gegen SV Vollmaringen e.V., veröffentlicht 08/21
Von Uwe Priestersbach

Nagold-Vollmaringen. Vor einer tollen Zuschauerkulisse trafen die Fußballer des SV Vollmaringen und ein Inklusionsteam der Lebenshilfe zum Freundschaftsspiel aufeinander. 8:8 stand es nach einer Stunde Spielzeit – und allen Akteuren hatte es mal wieder Spaß gemacht.

sv vollmaringen und lebenshilfe 1Immerhin war es mittlerweile zwei Jahre her, dass auf dem Vollmaringer Sportplatz das letzte gemeinsame Sportfest über die Bühne gehen konnte. "Wir freuen uns sehr, dass dieses Spiel zustande gekommen ist", erklärte Jürgen Kistner als Ehrenvorsitzender des SV Vollmaringen. Nach der pandemiebedingten Absage des diesjährigen Fußballturniers, sollte das Event jetzt gewissermaßen ein Ersatz für die entgangenen Fußballfreuden sein.
Gleichzeitig bildete das Freundschaftsspiel aber auch den Auftakt für das Projekt "Einfach-Macher". Dieses neue Projekt hat zum Ziel, dass im Bereich des Sports der Inklusionsgedanke in den Vereinen weiter gefördert wird. In den einzelnen Sportkreisen werden Teams gebildet, die vor Ort Werbung für die Inklusion im Sport weitertragen sollen. Das "Einfach-Macher-Team" für den Sportkreis Calw besteht aus vier Mitgliedern der Lebenshilfe Oberes Nagoldtal und des Sportvereins Vollmaringen.
Viel Spaß hatten die Akteure beim Freundschaftsspiel zwischen Lebenshilfe und SV Vollmaringen


Im Mittelpunkt des Geschehens stand nun aber das vor allem von den Spielern der Lebenshilfe nach der langen Coronapause heiß herbeigesehnte Fußballspiel. Nachdem sich am Freitagabend ein Gewitterschauer verzogen hatte, wurde es auf dem Sportplatz richtig feierlich: Die Vollmaringer Musikanten leiteten das Fußballspektakel mit flotter Marschmusik ein – und dem Einlauf der beiden Mannschaften folgte noch die Nationalhymne. Als das Freundschaftsspiel dann unterm Regenbogen angepfiffen war, entwickelte sich ein munterer Kick – in dem die Vollmaringer Bezirksligacracks nicht immer mit letzter Konsequenz zur Sache gingen. So stand es beim Halbzeitpfiff dann auch 5:4 für das Inklusionsteam der Lebenshilfe, in dem die Vollmaringer Trainer um Michele Klarner mitmischten. Nach dem Seitenwechsel machte Till Wagner mit einem Hattrick das 7:4 perfekt. Doch als beim Inklusionsteam die Kräfte nachließen, sorgten die Platzherren beim 8:8 noch für den Ausgleich – und in so einem Spiel ist es nur recht und billig, dass es keine Sieger gibt. Oder eigentlich nur Sieger, denn alle Akteure erhielten die obligatorische Medaille.

Für einen Spaß am Rande sorgte zudem ein Elfmeterschießen in der Halbzeitpause, an dem sich unter anderem Oberbürgermeister Jürgen Großmann, Lebenshilfe-Vorstandssprecher Matthias Köhler, SV-Vorstand Uli Schick oder Alexander Fangmann - Inklusionsbeauftragter beim WLSB und Kapitän der Nationalmannschaft der Blindenfußballer - beteiligten.

Wie OB Jürgen Großmann anschließend feststellte, sei die mittlerweile 36-jährige Kooperation von Sportverein und Lebenshilfe in Vollmaringen ein "leuchtendes Beispiel dafür, wie man Menschen mit und ohne Handicap als Gemeinschaft zusammenführt". Dass "die wenigsten Vereine Inklusion so leben wie der SV Vollmaringen", bedauerte jetzt auch Alexander Fangmann. Doch um das zu ändern wurde das von der Aktion Mensch finanzierte Projekt der "Einfach-Macher" initiiert. "Wir müssen die Vereine für das Thema Inklusion sensibilisieren", machte der Blindenfußballer deutlich, dass viele Vereine noch zu wenig Berührungspunkte zu Menschen mit Handicap hätten. "Es wäre schön, wenn jeder Mensch vor seiner Haustüre Sport- und Bewegungsangebote wahrnehmen könnte", wie Christopher Märkle hinzufügte, der beim Landesverband der Lebenshilfe für die Themen Sport und Inklusion zuständig ist.

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Mannschaften beim Einlaufen                                                  OB Jürgen Großmann machte beim Elfmeterschießen eine gute Figur
Fotos: Priestersbach

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